Pentax K-1 Mark II

Pentax K-1 Mark II

836,99 €

36.4-Megapixel-Aufnahmesensor ohne Tiefpassfilter für hohe Bildschärfe Die PENTAX K-1 Mark II verwendet einen 35.9 x 24 mm großen Vollformatsensor mit effektiv 36.4 Megapixeln. Neben einem hohen Dynamikumfang bietet er Eigenschaften, die Experten als sehr gut mit analoger Fotografie vergleichbar ansehen. Für maximale Schärfe verzichtet das Sensordesign auf einen AA-Filter (Anti-Aliasing). Die Kombination aus PENTAX Prime IV Bildprozessor und der neuen Beschleunigereinheit in der PENTAX K-1 Mark II sorgt für hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und optimierte Bildverarbeitung. Das ist besonders wichtig, um bei hohen Empfindlichkeiten gute Qualität und geringes Rauschen zu erhalten. Mit einem Bereich von ISO 100 - ISO 819200 (ISO 100 - ISO 25600 bei Video) setzt die PENTAX K-1 Mark II in dieser Klasse neue Maßstäbe. Auch wenn der Höchstwert selten verwendet wird, erweitert dieser in der Klasse einzigartige Empfindlichkeitsbereich die Möglichkeiten erheblich und macht das Fotografieren etwas unabhängiger. Bildstabilisierung Die Sensoreinheit wird auf fünf Achsen positioniert beziehungsweise stabilisiert: Sensorrotation, horizontale und vertikale Verschiebung sowie horizontale und vertikale Neigung. Durch Kameraschwenks verursachte Bewegung wird erkannt und die Stabilisierung in Schwenkrichtung abgeschaltet. Insgesamt entsteht ein Spielraum von bis zu fünf Belichtungsstufen. Die Verbindung aus großem Belichtungsspielraum und hoher Empfindlichkeit bis ISO 819,200 eröffnet völlig neue Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten. Ein großer Vorteil der Stabilisierung im Gehäuse ist die Nutzung alter Objektive mit K-Bajonett oder Adapter. Das passt zum aktuellen Trend, die alte analoge Ausrüstung wieder hervorzuholen und Bilder mit nostalgischer Anmutung zu gestalten. Pixel Shift Resolution II Herkömmliche Kameras müssen konstruktionsbedingt fehlende RGB-Farbinformationen interpolieren, da nicht alle Sensorpixel diese erfassen. Mit dem weiterentwickelten „Pixel Shift Resolution II“ werden alle 36.4 Megapixel bildwirksam. Das ergibt deutlich höhere Schärfe, präzisere Farben und wesentlich weniger Bildrauschen. Bei der bisherigen Funktion wurde für vier gleichartige Belichtungen mit dem elektronischen Verschluss ein Stativ empfohlen. Bei der PENTAX K-1 Mark II und der zusätzlichen Funktion „Pixel Shift Handheld“ ist es anders als beim Vorgängermodell nicht mehr zwingend erforderlich. Der Verschluss wird viermal ausgelöst, anschließend verrechnet die Kamera die Bilder zu einer Aufnahme. Die integrierte Bildstabilisierung steht dabei vollständig zur Verfügung. Die Bildqualität dieses Freihandverfahrens erreicht etwa 70% der klassischen Funktion. Innovativer AA-Filtersimulator Wie bei anderen PENTAX-Modellen entfällt bei der PENTAX K-1 Mark II der Tiefpassfilter, um eine höhere Schärfe zu erzielen. Treten bei bestimmten Motiven die bekannten Moiré-Effekte auf, lässt sich bei Bedarf die Tiefpassfiltersimulation aktivieren. Dazu wird die Sensoreinheit in Mikroschwingungen versetzt, die eine minimale Unschärfe erzeugen. Zwei einstellbare Stufen und eine Bracketing-Funktion erlauben die Anpassung an die Aufnahmesituation. Sensorverschiebung für besondere Aufnahmesituationen Mit der „Bildausschnittanpassung“ kann der Sensor horizontal und vertikal jeweils in 24 Schritten (insgesamt 1.5 mm) individuell ausgerichtet werden, beziehungsweise per Horizontkorrektur um +/- 1°. So sind leichte Verschiebungen oder feine Korrekturen bei der Ausrichtung der Kamera auf einem Stativ möglich. Die Horizontkorrektur lässt sich auch automatisch durchführen. Der bewegliche Sensor wird außerdem für den integrierten Astrotracer genutzt. Bei lang belichteten Astroaufnahmen gleicht die Sensorbewegung die Erdrotation aus, damit Sterne als feste Punkte statt als verwischte Streifen erscheinen. SAFOX XII Autofokussystem Wie die PENTAX K-1 nutzt die PENTAX K-1 Mark II das SAFOX XII Autofokussystem. Die 33 Messfelder, darunter 25 Kreuzsensoren, decken den mittleren Sucherbereich ab. Wer besonders präzise arbeiten möchte, kann über den Monitor mit bis zu 3,445 Messpunkten fokussieren. Die AF-Geschwindigkeit der PENTAX K-1 Mark II wurde gegenüber dem Vorgänger verbessert. Hier kommt nun dieselbe Technik zum Einsatz, die bereits bei der PENTAX KP schnelles Scharfstellen ermöglicht. In Verbindung mit dem PENTAX Echtzeitanalysesystem wurden die Algorithmen für AF-Verfolgung, Fokusgeschwindigkeit und Präzision verbessert. Ein wichtiger Punkt des Autofokussystems ist die Lichtempfindlichkeit. Der Arbeitsbereich beginnt beispielsweise bei EV -3. Drei Sensoren im Zentrum sind dafür ausgelegt, auch mit lichtstarken F2.8-Objektiven perfekt zu fokussieren. Optischer Reflex-Prismensucher Der Glasprismensucher zeigt ein 100%-Sucherbild mit 0.7-facher Abbildung. Die helle „Natural Bright Matt III“ Sucherscheibe bietet viele Möglichkeiten zur Einblendung von Informationen. Auf Wunsch lassen sich etwa eine Wasserwaage zur horizontalen und vertikalen Ausrichtung oder ein Gitternetz anzeigen. Alle aufnahmerelevanten Daten stehen unter dem Sucherbild. Einzigartiger dreh- und klappbarer Monitor mit vier Spezialgelenken Der 3.2"-Monitor mit 1,037 Millionen Pixeln ist außergewöhnlich stabil konstruiert. Mit vier Spezialgelenken lässt er sich um 90° nach oben und 45° nach unten klappen sowie um 35° zu den Seiten drehen. Das Besondere: Er bleibt dabei in der optischen Achse. Das vereinfacht beispielsweise die Makrofotografie deutlich. Für gute Sicht bei hellem Licht befindet sich zwischen den Monitorschichten ein spezielles Harz, das Reflexionen stark reduziert. Diese „Air Gapless“-Technik und die verstellbare Helligkeit machen den Monitor in jeder Situation zu einem hervorragenden Kontrollinstrument, ob bei der Motivwahl im Live View oder zur Kontrolle des fertigen Bildes. Speziell für Nachtaufnahmen lässt sich eine rote Beleuchtung einschalten. Passend zum Outdoor-Konzept ist das Monitorglas besonders gehärtet und vor Kratzern geschützt. Die Kombination aus Prismensucher und Display bietet dem Fotografen mit der PENTAX K-1 Mark II die jeweils optimalen Möglichkeiten zur Bildgestaltung. Intelligentes Echtzeitanalysesystem Der RGB-Sensor mit 86,000 Pixeln für die Belichtungsmessung ermöglicht zusammen mit dem PENTAX Prime IV Prozessor die Echtzeitanalyse. Helligkeitsverteilung, Farben und Bewegungen werden gemessen und analysiert, um die richtigen Belichtungswerte festzulegen. Mithilfe künstlicher Intelligenz lernt das System und berücksichtigt künftig individuelle Korrekturen bei vergleichbaren Szenen. Auch klassische Belichtungsprogramme sind vorhanden. Neben den halbautomatischen Funktionen lässt sich eine Programmautomatik mit individuell einstellbaren Programmkurven wählen. Stabile Verschlusskonstruktion für schnelle Aufnahmen Die Verschlusseinheit der PENTAX K-1 Mark II erlaubt eine kompakte Bauweise und erfüllt höchste Ansprüche an Haltbarkeit und Funktion. Dämpfungsmodule mindern den Spiegelschlag und gewährleisten hohe Präzision und geringe Vibrationen bis zu einer Verschlusszeit von 1/8,000 Sekunde, weit über die getesteten 300,000 Aufnahmen hinaus. Die PENTAX K-1 Mark II bietet Bildfolgen bis 4.4 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung und bis 6.4 Bilder pro Sekunde im geringer aufgelösten APS-C-Format. Im 35-mm-Format umfasst eine Folge maximal 70 JPEG- oder 17 RAW-Bilder. Im kleineren Format sind bis zu 100 JPEG- und 50 RAW-Aufnahmen möglich. Einzigartige Bedienung Auf die Frage nach der Einzigartigkeit der PENTAX K-1 Mark II gibt es mehrere Antworten. Die offensichtlichste und für engagierte Fotografen eine der wichtigsten ist die Bedienung. „Bedienbarkeit“ beziehungsweise „Benutzeroberfläche“ sind neben „Analog“ und „klassischer Bedienung“ entscheidende Begriffe. Schon beim ersten Anfassen wird man schnell mit den Grundfunktionen vertraut. Je ein Einstellrad für Zeit und Blende, ein Statusmonitor oben und ein großer Monitor hinten bilden die Eckpfeiler der Bedienung. Das von der PENTAX K-1 bekannte Funktionsrad mit „Smart Function“ steuert wichtige, oft genutzte Funktionen. So lässt sich etwa die Belichtung direkt per Einstellrad korrigieren. Auch Bracketing, Formatwechsel oder die Aktivierung von Wi-Fi sind hier direkt erreichbar. Die rückseitige INFO-Taste ruft das Schnellmenü auf dem Monitor auf. Viele Funktionen lassen sich dort durch Drehen eines Rads zügig steuern, ohne in das Menü einzutauchen. Weil jeder Fotograf eigene Gewohnheiten hat, ist die Kamera umfassend anpassbar. Funktionen im Schnellmenü, Belegung der vorderen und hinteren Räder sowie verschiedener Tasten lassen sich ändern. Fünf Benutzerspeicher vervollständigen die Anpassungsmöglichkeiten. Neben einfacher Bedienung ist Übersichtlichkeit wichtig. Ein einzigartiges Lichtkonzept bringt Licht ins Dunkel. Vier LEDs auf der Monitorrückseite oder die neue rote „Night Vision“-Beleuchtung erhellen bei Bedarf das Bedienfeld. Weitere Lampen am Bajonett, im SD-Kartenfach oder an der Kabelauslöserbuchse erleichtern die Bedienung im Dunkeln. Die Displaybeleuchtung kann für dunkle Umgebung gedimmt und bei hellem Sonnenlicht verstärkt werden. Einfache und sichere Bedienung einschließlich einer stabilen, ergonomischen Kamerahaltung auch mit schweren, langbrennweitigen Objektiven steht im Zentrum des PENTAX-Konzepts. Der aufgeraute Griff und der optional erhältliche Batteriegriff sorgen für sicheren, ausgewogenen Halt. ISO Auto wurde ursprünglich zuerst in PENTAX-Kameras eingesetzt und gehört heute bei vielen Kameras zum Standard. Bei der PENTAX K-1 Mark II gewinnt es durch den großen nutzbaren ISO-Bereich besondere Bedeutung. Es wird vom „letzten Ausweg“ bei der Belichtung zu einer wertvollen Hilfe, wenn bestimmte Zeit-Blenden-Kombinationen erforderlich sind. Kompaktes, stabiles Gehäuse, wetter- und staubgeschützt Zuverlässigkeit zählt zu den wichtigsten Anforderungen. Eine Kamera muss funktionieren, wenn sie gebraucht wird, auch bei rauem Klima bis -10°C und 85% Luftfeuchtigkeit. Die meisten Kameras sollten dann besser in der Tasche oder unter oft störenden Schutzhüllen bleiben. Bei der PENTAX K-1 Mark II bieten 87 Dichtungen zuverlässigen Spritzwasser- und Staubschutz. Ein Metallchassis und ein Gehäuse aus Aluminiumlegierung sorgen für die nötige Stabilität bei harten Einsätzen. Der neue Verschluss in „schwimmender Konstruktion“ gibt Sicherheit für mindestens 300,000 Auslösungen. Das vom TTL-Prisma geprägte Gehäuse und die klassische Arbeitsweise erlauben völlige Konzentration auf das Motiv, ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen. Viele Fotografen möchten keinen Computer programmieren, sondern besinnen sich zunehmend auf einfache, intuitive und analoge Bedienung. Häufig fotografieren sie lieber „von Hand“ und wünschen sich eine Kamera, die wie ihre analogen Vorgänger aussieht und funktioniert. So ist die PENTAX K-1 Mark II vielleicht die analogste Kamera unter den digitalen Spiegelreflexkameras. Integrierte WLAN-Funktion Das WLAN-Modul der PENTAX K-1 Mark II erlaubt eine direkte Verbindung zur neuen ImageSync-2.0-App auf Smartphone oder Tablet, um Bilder zu übertragen oder die Kamera fernzusteuern. Neben der Auswahl verschiedener Einstellungen steht selbstverständlich auch Live View zur Verfügung. Die neue ImageSync-2.0-App ermöglicht einfache, intuitive Bedienung. Integriertes GPS-Modul und Astrotracer Die Aufzeichnung des Aufnahmeorts erleichtert das spätere Archivieren. GPS kann auch Touren aufzeichnen, die sich mit Programmen wie Google World nutzen lassen. In Verbindung mit dem beweglichen Sensor gleicht Astrotracer bei Astroaufnahmen bis ungefähr 30 Minuten die Erdrotation aus. Individuelle Bildgestaltung mit verschiedenen Aufnahmeeinstellungen und Filtern Mit der PENTAX K-1 Mark II beginnt das Fotografieren bei der „Filmauswahl“. Die grundlegenden Bildeigenschaften werden passend zum Motiv gewählt. Von „Leuchtend“ über „Porträt“ und „Umkehrfilm“ bis „Schwarzweiß“ stehen 12 Voreinstellungen bereit, die den Look klassischer Filme nachbilden. Jede lässt sich weiter verändern, um beispielsweise Farbe, Kontrast oder Schärfe individuell anzupassen. Bereits bei der Aufnahme stehen neun Filter bereit. Für die Nachbearbeitung gibt es 21 Filter mit 44 Einstellparametern und mehr als 200 Möglichkeiten. Außerdem können die 14-Bit-RAW-Bilder direkt in der Kamera entwickelt werden. Neben zahlreichen Aufnahmeparametern lassen sich dabei auch die Filter nutzen. Anschließend können die Bilder als TIFF oder JPEG gespeichert werden. Full-HD-Videoaufnahme Die PENTAX K-1 Mark II nimmt Videoclips in Full-HD-Auflösung auf: 1,920 x 1,080 Pixel, 60i / 30p Bildrate im H.264-Format. Der Ton wird über das integrierte Stereomikrofon oder ein separat erhältliches externes Mikrofon aufgezeichnet. Der Aufnahmepegel lässt sich über die integrierte Kopfhörerbuchse manuell überwachen. Für besondere Effekte bietet die PENTAX K-1 Mark II die Funktion Interval Movie. Sie zeichnet kurze Clips in Intervallen auf und fügt sie zu einem Zeitrafferfilm mit 4K-Auflösung (3,840 x 2,160 Pixel) zusammen. Verschiedene Aufnahmefilter stehen auch für Videos zur Verfügung. Objektivkompatibilität Mit der Einführung der PENTAX K-1 entdeckten viele Fotografen gute alte Objektive neu, weil der Bildlook vieler Analogobjektive den kreativen Spielraum erweitert. Alle Objektive mit PENTAX-K-Bajonett oder mit Adapter sind nutzbar, doch Objektive ab der FA-Serie unterstützen die Kamerafunktionen optimal. Insbesondere die drei Festbrennweiten der Limited-Edition-Serie, smc FA 31 mm, smc FA 43 mm und smc FA 77 mm, sind für höchste Ansprüche entwickelt. Ihre hohe optische Leistung und hochwertige Verarbeitung machen sie zu Schmuckstücken des Systems. Das DFA-Bajonett wurde zusammen mit der PENTAX K-1 eingeführt. Vom smc DFA 15-30 mm bis zum smc DFA 150-450 mm gibt es 5 Objektive der neuesten Generation und insgesamt 12 Objektive für Brennweiten von 15 - 450 mm. Natürlich können auch APS-C-Objektive verwendet werden. Die Kamera erkennt sie und schaltet das Aufnahmeformat automatisch um. Der Formatwechsel ist auch manuell möglich. Fotografen entscheiden so selbst, ob sie vorhandene APS-C-Objektive unter Nutzung des gesamten Sensors einsetzen möchten. Beispielsweise können das smc DA* 55 mm oder das smc DA 60-250 mm den vollständigen Sensor mit nur geringer Vignettierung nutzen.

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